Aufruf

Diesem Deutschland keine Feier, weil

  • dieses Deutschland die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander klaffen lässt.
  • die Zahl der Billiglöhner_innen und Hartz 4 Aufstocker_innen wächst.
  • ein auf dem Rücken anderer Staaten erwirtschafteter Exportüberschuss als „deutsch-nationaler Wohlstandserfolg“ dargestellt wird.
  • wir kein Bildungssystem wollen, in dem die Zukunft unserer Kinder von der sozialen Herkunft und dem Leistungsdruck abhängig ist.
  • deutsche Soldaten_innen zur Sicherung freien Handels und des „Wohlstand“ Kriege führen. Konflikte können friedlich gelöst werden.
  • Deutschland sich weigert dem Atomwaffenverbot von 122 UN-Staaten beizutreten. Stattdessen trainieren deutsche Pilot_innen vom Fliegerhorst Büchel atomare Kriegsführung.
  • die Regierenden in diesem Land durch sogenannte „Freihandelsabkommen“, die dem Wohle der Gewinnerwartungen einiger Weniger dienen, die Souveränität zukünftiger Generationen verschleudern.
  • sich in diesem Deutschland eine Gesellschaft des Wettbewerbs, der Konkurrenz, des Mobbings zur Sicherung eines fragwürdigen Wohlstands etabliert hat. Dieses macht Menschen krank und grenzt sie von der Teilnahme am öffentlichen Leben aus.
  • neoliberal Wirtschaft eine soziale Politik ins Hintertreffen bringt.
  • die deutsche und eurpoäische Austertätspolitik zur Aufrechterhaltung einer Weltordnung dient, die diverse kriegerische Konflikte verursacht und für die Flucht vieler Menschen verantwortlich ist, die zunehmend an den abgeschotteten Grenzen sterben.
  • der institutionelle, strukturelle Rassismus den latent vorhandenen Rassismus immer „salonfähiger“ werden lässt, der bis zu rassistisch motivierten Morden führt.
  • Deutschland die Menschen normativ auf zwei Geschlechter festlegt. Das hat Ausgrenzungen und Stigmatisierungen all jener zur Folge, die nicht in dieses Schema passen.
  • es noch viele andere Gründe gibt, sich nicht mit einer Nation zu identifizieren.

Wir wollen eine freie, solidarische, soziale, sich emanzipativ gestaltende Gesellschaft.

Wir laden alle Menschen ein, die unsere Empörung und unsere Hoffnung teilen, mit uns gemeinsam am 3. Oktober 2017 in Mainz zu einer lauten, bunten und vielfältigen Demonstration auf die Straße zu gehen. Wir wollen gemeinsam loslaufen, demonstrieren, gemeinsam ankommen und uns solidarisch aufeinander beziehen.

Auftaktkundgebung 3.10 11:30 Hauptbahnhof Mainz

Dieses als A4-Flyer.

Route

Wir werden uns um 11:30 auf dem Bahnhofsplatz des Mainzer Hauptbahnhofs mit einer Kundgebung starten, danach über die Kaiserstr, am 117 Ehrenhof eine Zwischenkundgebung abhalten, über die Rheinallee zur Rheingoldhalle ziehen und an der Ecke zur Quintinsstr. unsere Abschlußkundgebung abhalten.

Unterstützen

Wer uns unterstützen mag. kann das in vielen Formen

  • Bündnispartner*in werden (s.u.),
  • Rede auf der Demo halten,
  • und natürlich Kohle umverteilen:

IBAN: DE 98 4306 0967 4007 2383 19
BIC: Genodem1GLS
Verwendungszweck “Keinheit”

Wir unterstützen den Demoaufruf vom Bündnis NixZuFeiern


Wir kommen als

 

Kontakt

Unser Bündnis ist erreichbar via NixZuFeiern